Parkhaus in der Rostocker Altstadt

Im Frühjahr konnten wir mit der Realisierung eines Parkhauses in der Rostocker Altstadt beginnen.

Dazu aus der Ostseezeitung vom 06.08.2019:

Rostock.
Jahrelang wurde darüber diskutiert – der Bau des einst umstrittenen Parkhauses für die Rostocker Altstadt geht dafür jetzt aber um so schneller. Am 10. April war Grundsteinlegung für das Parkhaus an der Ecke Am Küterbruch/Warnowstraße, dessen Auftraggeber die städtische Wohnungsgesellschaft Wiro ist. Aktuell ist das Stahltragwerk fast fertiggestellt und die Bauarbeiter sind vor Ort mit Montagearbeiten beschäftigt.

Wiro investiert 4,6 Millionen
„Geplant, errichtet und finanziert wird das Parkhaus durch die Enex Finanzpartner- und Beteiligungsgesellschaft mbH aus Rostock“, sagt Wiro-Sprecher Carsten Klehn. Rund 4,6 Millionen Euro werden investiert.
Bei dem Objekt handle es sich um einen Systembau mit 109 Betonpfählen, die bis zu sechs Meter in die Tiefe reichen, sowie 4700 Quadratmeter Deckenplatten und 320 Tonnen Stahl, die verbaut werden. „Anspruchsvoll ist die Holzfassade, weil das normalerweise bei Parkhäusern nicht üblich ist und mehr Aufwand bedeutet“, sagt Klehn.

Holzfassade erinnert an frühere Gewerbebetriebe
Die aktuelle Bauweise mit den natürlich wirkenden Holzlamellen wurde aus verschiedenen Entwürfen von Architekten ausgewählt. Unter anderem, weil am Standort des Parkhauses früher ein Holzwerk war und die Außengestaltung damit nicht nur an die Historie erinnert, sondern sich auch an einige der Neubauten des Petriviertels angleicht.
Nach jahrelanger Diskussion um die Gestaltung hatte die Wiro mit dem Entwurf der Löser Lott Architekten GmbH aus Berlin einen Durchbruch erzielt und nicht nur im Ortsbeirat Stadtmitte, sondern auch vom Planungs- und Gestaltungsbeirat der Stadt viel Lob erhalten.

260 Plätze auf fünf Halbebenen
Autofahrer können das Parkhaus vom Spätherbst an nutzen. Insgesamt stehen auf fünf Halbebenen 260 Stellflächen zur Verfügung – davon zehn für behinderte Menschen, zwölf Eltern-Kind-Plätze sowie zwei mit Lademöglichkeit für Elektroautos. Betrieben wird das Objekt vom Wiro-Tochterunternehmen Parkhaus Gesellschaft Rostock (PGR), das bereits mehrere Parkplätze, Parkhäuser sowie Tiefgaragen in der Hansestadt betreibt. „Die Preise werden sich an denen in anderen Parkhäusern der Innenstadt orientieren“, sagt Carsten Klehn. Anwohner oder Pendler könnten zudem einen Teil der Stellächen als Dauerparkplatz mieten – für 100 Euro pro Monat.

Parkhaus soll auch Anwohner entlasten
Andreas Herzog (SPD) vom Ortsbeirat Stadtmitte hoft, dass dieser Preis die möglichen Mieter nicht abschreckt. „Denn das Parkhaus war ja auch dazu gedacht, durch das Angebot von Stellflächen zum Mieten vor allem abends und nachts den Parkdruck aus dem Viertel zu nehmen“, sagt der Vorsitzende des Stadtteilgremiums. „Generell sind wir aber froh, dass das Parkhaus nun endlich gebaut wird, dass es nicht so hoch ist, wie anfangs befürchtet und dass die ansprechende
Gestaltung der Außenfassade so kommt, wie besprochen“, sagt Herzog.

Von Claudia Labude-Gericke

aus Ostseezeitung

EISLEBEN, NEUBAUTEN IM STADTZENTRUM

WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT

Das kommunale Unternehmen plant in der Poststraße und der Petristraße zwei ambitionierte Projekte.

VON JÖRG MÜLLER

EISLEBEN/. – Die Eisleber Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) plant zwei ambitionierte Neubauprojekte im Stadtzentrum. An der Poststraße sollen zwei Wohnhäuser mit Gewerbe und Praxen entstehen. In der Petristraße werden nach den 2012 eingeweihten „Petrihöfen. die „Petrihöfe 2“ gebaut. Das kommunale Unternehmen hatte dort zwei Ackerbürger-Häuser saniert und durch einen Neubau erweitert. Die „Petrihöfe 2“ werden unmittelbar daneben errichtet. Bei dem Projekt an der Poststraße arbeitet die Wobau mit der Enex Finanzpartner und Beteiligungsgesellschaft mbH zusammen. Diese 1996 in Rostock gegründete Firma bietet Finanzdienstleistungen und Projektenwicklung an. Das Grundstück an der Poststraße gehört zu einem Immobilien-Paket der Commerzbank, das die Enex erworben hat. „Wir möchten gern in Eisleben investieren“, sagt Enex-Geschäftsführer Sven Albrecht. Gemeinsam mit der Stadt, der Wobau und dem Büro Herbst Plan-Consult aus Halberstadt seien Ideen für eine Bebauung entwickelt worden.

 

Konkret geht es um den mit Betonplatten belegten Parkplatz und das Grundstück dahinter. Auf dem Areal des Parkplatzes ist der Bau eines würfelförmigen Gebäudes mit einem Innenhof geplant, so Wobau-Geschäftsführer Marc Reichardt. Das Grundstück dahinter soll mit einem langgestreckten Riegel bebaut werden.

„So etwas haben wir bisher nicht in unserem Portfolio.“ Marc Reichardt Wohnungsbaugesellschaft

Detaillierte Entwürfe liegen noch nicht vor. Auf jeden Fall, so Reichardt, gehe es um großzügige und hochwertige Wohnungen. Gedacht sei an Drei- bis Fünf-Raum-Wohnungen ab circa 70 bis mehr als 100 Quadratmeter Wohnfläche..,So etwas haben wir bisher nicht unserem Portfolio“, sagt der Geschäftsführer. „Wir sehen dafür Bedarf, gerade in der Innenstadt.“ Insgesamt sollen in den beiden Neubauten circa 30 bis 40 barrierefreie Wohnungen, jeweils mit Balkon oder Loggia, entstehen. „Die Grundrisse können flexibel gestaltet werden.“ Im Erdgeschoss seien Gewerbe- be-ziehungsweise Praxisflächen vor-gesehen. „Wir haben schon erste Anfragen von Interessenten“, so Planerin Anne Herbst. Laut Reinhardt sei eine Bauvoranfrage positiv vom Landbreis beantwortet worden. Im Herbst solle der Bauantrag eingereicht werden, so dass im Frühjahr der Bau beginnen könnte. Die Enex werde die Häuser „einzugsfertig“ errichten. Die Wobau vermietet die Objekte dann in Form eines Leasing-Modells. „Perspektivisch sollen die Häuser in unser Eigentum übergehen“, so Reichardt. In der Petristraße war der zweite Teil der Petrihöfe bereits seit längerem geplant. Allerdings hatte das Projekt wegen eines Streits über das Haus Petristraße 11 auf Eis gelegen. Das Landesverwaltungsamt hatte den Erhalt des denkmalgeschützten, aber völlig maroden Gebäudes gefordert. Die Wobau wiederum hatte die Sanierung aus Kostengründen abgelehnt. Nach einigem Hin und Her habe das Landesverwaltungsamt jetzt doch dem Abriss zugestimmt, freut sich Reichardt „Damit können wir die ursprüngliche Planung wieder anschieben.“ Er geht davon aus, dass nach dem Abriss zeitnah der Bau der „Petrihöfe 2“ beginnen könne. „Das wird eine gelungene Fortsetzung.“ Geplant wird der Neubau vom Architekturbüro Kirchner+Przyborowski aus Burg, das bereits die Petrihöfe entworfen und realisiert hatte.

Quelle Text:Mitteldeutsche Zeitung

Neubau 3-Feld-Sporthalle

PRESSEMITTEILUNG

Richtfest für barrierefreie 3-Feld-Sporthalle in Berlin-Buch
Vollendung eines weiteren Projekts im Ludwig Hoffmann Quartier in Sicht

Berlin, 27. März 2018. Heute Nachmittag wurde in Berlin-Buch Richtfest einer zum Ludwig Hoffmann Quartier (LHQ) gehörenden modernen 3-Feld-Sporthalle gefeiert. Damit steht ein weiteres Projekt innerhalb des neuen Stadtquartiers im Norden der Hauptstadt kurz vor der Fertigstellung. Bauherr ist die ENEX – Neunte Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh, Rostock, und Projektentwickler die Berliner SITUS GmbH Grundstück + Projekt, zugleich Projektentwickler des gesamten Ludwig Hoffmann Quartiers.

Kurze Bauzeit

Das Richtfest, zu dem Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Landes Berlin, des Bezirks Pankow und des Ortsteils Buch gekommen waren, fand bereits nach nur fünf Monaten Bauzeit statt. „Wir finden gute Bedingungen vor“, sagte Sven Albrecht, Gesellschafter und Geschäftsführer der ENEX, „sodass wir mit unserem Know-how im Sporthallenbau hier zügig vorankommen. In diesem Tempo werden wir auch weitermachen und die Halle bis August dieses Jahres fertigstellen. Es handelt sich um eine moderne Sportstätte, die alle Anforderungen der Barrierefreiheit erfüllt und dadurch auch für In-klusionssport sehr gut eignet ist.“

Öffentliche Sporthalle

Die Sporthalle steht benachbarten Schulen genauso offen wie Sportvereinen oder nichtorganisiert Sport treibenden Pankowerinnen und Pankowern. Alle Beteiligten aus Land und Bezirk verbinden mit der 3-Feld-Sporthalle die Hoffnung einer spürbaren Verbesserung des Angebots an Sportmög-lichkeiten in der Region. Das war und ist auch eines der Hauptziele von Andreas Dahlke, Chef der Projektentwicklungsgesellschaft SITUS: „Als wir das Konzept des LHQ erarbeiteten, stand von Be-ginn an fest, dass wir keine Schlafstadt bauen wollen, sondern ein lebendiges Stadtquartier und dazu gehört in unserem Verständnis auch eine öffentlich zugängliche Sporthalle. Gerade hier im Norden, am Rande der Stadt, sind Sportstätten, die allen offenstehen, dünn gesät. Wie groß der Bedarf ist, spüren wir allein durch die fast tägliche Frage, wann die Halle nun endlich fertig ist. Ich freue mich, dass wir auch damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Buch und darum herum leisten können.“

Teil eines Ganzen

Die in Berlin-Buch entstehende neue 3-Feld-Sporthalle ist immanenter Bestandteil des dorti-gen Ludwig Hoffmann Quartiers. Mit einer Größe des Areals von 28 Hektar und einem Fi-nanzvolumen von fast 300 Millionen Euro ist das LHQ derzeit eines der größten Wohnungs-bauvorhaben in Berlin. Bis 2020 entstehen hier rund 900 Wohnungen, von denen rund die Hälfte bereits fertiggestellt und bezogen ist. Neben Wohnungen gehören zu dem Stadtquar-tier auch zahlreiche soziale Einrichtungen. Zwei Schulen und zwei Kindergärten sind bereits in Betrieb. Ein dritter Kindergarten, eine Seniorenwohnanlage und weitere soziale Projekte sind in Planung. Dahlke: „Das Quartier leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Standorts Berlin-Buch, der sich zu einem der zukunftsträchtigsten Ortsteile der Hauptstadt entwickelt hat. Durch die hohe Konzentration von Hightech-Arbeitsplätzen steigt hier auch der Bedarf an modernem Wohnraum und attraktiven Lebensbedingungen. Dem entspricht das Ludwig Hoffmann Quartier, das mit seinen Wohnungen Menschen anzieht, die in Buch nicht nur arbeiten, sondern auch leben wollen.“

Begleitet und unterstützt wurde der Neubau der 3-Feld-Sporthalle durch die Berliner SITUS GmbH Grundstück + Projekt sowie die ENEX-Finanzpartner und Beteiligungsgesellschaft mbH.

ENEX Finanzpartner und Beteiligungsgesellschaft mbH Rostock
Als Investor entwickelt, plant und finanziert ENEX deutschlandweit Projekte der sozialen Infrastruktur (Sporthallen, Kitas etc.) sowie Gewerbe-, Industrie- und Wohnbauprojekte für private und kommunale Unternehmen – schlüssel-fertig, individuell und ganzheitlich.

SITUS GmbH Grundstück + Projekt
Die SITUS ist ein auf Projektentwicklung in allen Facetten spezialisiertes Unternehmen. Auf der Grundlage eines ganzheitlichen Ansatzes und der Verbindung von wirtschaftlichen Interessen mit gesellschaftlicher Verantwortung übernimmt das Unternehmen insbesondere die Entwicklung komplexer Vorhaben – von der Ideenfindung bis zur Fertigstellung. Das Leistungsspektrum reicht von der Beratung in immobilienwirtschaftlichen Fragen über Projekt-entwicklung bis hin zur vollständigen Realisierung von Projekten. Das Unternehmen entwickelt Ideen zu einem tragfähigen Konzept und übernimmt die Verantwortung für den gesamten Realisierungsprozess

Pressekontakt:

Dr. Ingolf Neunübel
Public Relations
Schönhauser Straße 88d
13127 Berlin

Tel.: 030 9622128
Mobil: 0172 3141830
E-Mail: ingolf.neunuebel@t-online.de

Errichtung einer Mehrfeldsporthalle

 

Aus „Märkische Allgemeine vom 19.09.2016

Sporthalle am Gymnasium eröffnet

Das Neue Gymnasium in Glienicke hat nun auch eine Sporthalle. Sie ist am Sonnabend feierlich eröffnet worden. „Die Halle ist für alle ein Gewinn“, findet Schulleiter Hans-Joachim Bork. Im Rahmen einer Eröffnungsfeier bedankte er sich bei allen, die mit viel Einsatz an dieser „Riesenaktion für die Gemeinde“ mitgewirkt haben.

Glienicke

Architektonisch gelungen schließt sich der Neubau der Sporthalle ans Neue Gymnasium Glienicke an. Am Sonnabend war es soweit, dass die Schlüssel an Schuldirektor Hans-Joachim Bork übergeben werden konnten. Im Rahmen einer Eröffnungsfeier bedankte er sich bei allen, die mit viel Einsatz an dieser „Riesenaktion für die Gemeinde“ mitgewirkt haben. „Die Halle ist für alle ein Gewinn“, erklärte Bork.

Bürgermeister Hans Günther Oberlack ging noch einmal auf den Werdegang des Gymnasiums ein. „Ursprünglich wollte der Landkreis kein Gymnasium“. Und sinngemäß weiter, sei es der Elterninitiative „ProGym“ und der Gemeindevertretung Glienicke mit zäher Ausdauer über einem Zeitraum von zehn Jahren gelungen, diese Bildungseinrichtung nun mit der noch bisher fehlenden Sporthalle zu komplettieren.

„Es hat viele Nerven gekostet – heute bin ich glücklich“, sagte Dagmar Crasemann, die seit 2007 Vorsitzende des Fördervereins ProGym ist. „Eigentlich wäre zu überlegen, ob ich jetzt einen Schnitt mache und die Aufgaben in andere Hände lege, aber es gibt bestimmt noch viel zu tun“, verwarf sie sofort diesen Gedanken.

„Unsere sechs Mannschaften von U12 bis U18, die alle in der Brandenburgliga spielen, können nun an zwei Tagen in der Woche von 16 bis 22 Uhr in dieser modernen Dreifelderhalle ungestört trainieren, lobte Heiko Machler von den Starwings Glienicke (Basketball). „Wir haben 140 Mitglieder und können mehr Mädchen gebrauchen“, fügte er hinzu.

Der Vorsitzende der BSC Fortuna Glienicke, Frank Ribak, äußerte sich ähnlich zufrieden. „Wir waren bei der Planung mit einbezogen und konnten so erreichen, dass die drei Felder, die durch mobile Wände voneinander getrennt werden können, jeweils separate Zugänge erhielten, so dass verschiedene Trainingsgruppen sich nicht gegenseitig stören“, sagte er. Im Verein mit 11 Sportarten im Angebot sind 350 Mitglieder.

Der Traditionsverein SV Glienicke 1949 mit über 900 Sportlern, der genau wie die anderen mit einem Infostand in der neuen Halle vertreten war, trainiert nach wie vor in der alten Dreifelderhalle. „Wir sind froh, dass diese beiden Vereine nun ein neues Zuhause gefunden haben und wir dadurch freie Kapazitäten bei uns bekommen“, so die stellvertretende Vorsitzende Gisela Bloeck. Der SV Glienicke besteht aus neun Abteilungen, darunter auch Sportschützen, von denen dieses Jahr drei erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen haben.

Mit großem Beifall von den geladenen Gästen wurde die Tatsache bedacht, dass dieses 4,3 Millionen- Euro-Projekt termingerecht und im Kostenrahmen geblieben, pünktlich zu Schulbeginn übergeben werden konnte. Vorbei ist die Zeit, als die fast 500 Gymnasiasten zu ihrem Schulsport nach Lehnitz oder Eichstädt fahren mussten. Jetzt können sie sich in ihrer hellen, noch nach Farbe und frischem Holz duftenden Sporthalle bewegen. Integriert in dem Neubau sind eine geräumige Mensa und eine Mediathek, die in wenigen Wochen ebenfalls bezugsfertig werden.

Von Helmut Schneider

 

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